Solar Poolheizung vs. andere Poolheizungen

Ob klein oder groß – steht sie zur Verfügung erfreut sich jeder schnell an einer Poolheizung. Sie ermöglicht es bei wohltuenden Temperaturen Körper und Seele im eigenen Pool baumeln zu lassen.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Poolgröße: was zu beachten ist?
  2. Solar-Poolheizung –  wie funktionieren sie?
  3. Vorteile der Poolheizung
  4. Nachteile einer Solar Poolheizung

Auch kalten Temperaturen zum Trotze, steht mithilfe einer Poolheizung einem längeren Badevergnügen im Freien nichts mehr im Wege. Der Markt bietet dabei unterschiedlichste Modelle. Besonderer Beliebtheit in puncto Poolzubehör und Nachhaltigkeit, erfreut sich die Solar Poolheizung (auf TestenVergleichen.de finden Sie viele Vergleiche für eine solar Poolheizung). Sie wärmt die heimatliche Wohlfühloase auf und hilft ebenso diese Wärme beizubehalten. Via sogenannten Solarkollektoren erwärmen jene das Wasser. Dies ist nicht nur eine energiesparende, sondern auch eine preiswertere und umweltfreundliche Variante.

Während die Sonne scheint nehmen Solarpanele ihre Energie auf und leiten sie in Form der Wärme an das Wasser weiter.

Allerdings schafft sie das in den Monaten geringerer Sonneneinstrahlung nur mit Mühe und Not womöglich sogar überhaupt nicht. Daher sind andere Poolheizungen insbesondere in kühlen Jahreszeiten effektiver, da sie per Anschluss an eine Stromquelle funktionieren. Infolgedessen fallen jedoch auch höhere Energiekosten an, was unbedingt mitbedacht werden sollte. Vor allem die Menge an Wasser im Pool und damit das Poolvolumen ist dabei ausschlaggebend.

 

Poolgröße: was zu beachten ist

Entscheidet man sich für eine Solar Poolheizung sollte beachtet werden, dass die benötigte Fläche für Solarabsorber und Solarkollektoren proportional mit der Größe und Tiefe des Pools ansteigt. Deswegen sind Solar Poolheizungen eher geeignet für Poolanlagen kleiner bis mittlerer Größe beziehungsweise für Gärten mit ausreichend schattenfreien Plätzen.

Ebenso sind Elektroheizungen eher unvorteilhaft im Falle größer angelegter Pools. Schließlich müssen sie vergleichsweise sehr lange in Betrieb genommen werden und sind so langfristig preisintensiver.

Für alle, die dahingegen einen kleinen Pool besitzen ist darauf hinzuweisen, dass Wärmepumpen nicht die beste Lösung bieten. Denn dafür werden verhältnismäßig bei weitem höhere Anschaffungskosten anfallen. Geeigneter sind Wärmepumpen für größere Pools.

pool größe
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Allem voran steht eine Tatsache: ein Pool bedarf ausreichendend Platz. Aber nicht nur der Pool als solches, speziell auch die Verwendung einer Solar Poolheizung.

Darüber hinaus ist eine hinreichend – möglichst ununterbrochenen – Sonneneinwirkung unabdingbar. Dazu sollten die Solarpanele bestenfalls 30° gen Süden ausgerichtet werden.

Besteht die Möglichkeit, ist es ratsam die Solarkollektoren erhöht auf einem Dach zu befestigen. Allerdings ist auch die eben geschilderte Ausrichtung zu beachten. Im Garten wird solchermaßen Platz gespart, der letztlich besser genutzt werden kann.

Im Vergleich ist eine Wärmepumpe anspruchsloser. Sie benötigt lediglich so viel Freiraum, dass genügend Frischluft in den Kreislauf gelangt. Um einiges genügsamer sind Pool Elektroheizungen oder Wärmetauscher, welche nur im geringem Maße Platz für sich beanspruchen.

 

Solar Poolheizungen – wie funktionieren sie?

Generell ist die Funktionsweise einer Poolheizung recht simpel und schnell erklärt. Vermutlich hat es jeder schon einmal erlebt und verflucht: das Sitzen im schwarzen Auto oder gar unter einem schwarzen Gastronomieschirm, während sommerliche Hitze herrscht. Die Wärme wird dann regelrecht von den Gegenständen angezogen. Im Grunde genommen macht man sich genau diesen Effekt bei solaren Poolheizungen zu Nutze.

Eine Poolpumpe sorgt in erster Linie dafür, dass das Wasser zuallererst durch den Filter und schließlich in die Solarabsorber gelangt. Die Behälter – der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt – erwärmen sich und geben diese Energie an das in ihnen enthaltene Wasser ab.

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Nun angenehm temperiert wird letztgenanntes wieder in den Pool abgegeben.

Aufgrund des permanent arbeitenden Wasserkreislaufs wird die Wassertemperatur im Pool auf 28° bis 30° erhöht. All dies wird eben durch ihre dünne und schwarze Beschaffenheit tatsächlich erst möglich.

Meist genügt etwas Handfertigkeit und handelsübliches Werkzeug und eine Solar Poolheizung ist im Nu aufgebaut.

 

Vorteile der Poolheizung

  • Leicht verständliche Technik sei Dank können auch Laien rasch und problemlos eine Solar Poolheizung installieren.
  • Die Solarabsorber sind äußerst effektiv. Mithilfe der oftmals schwarzen Farbgebung wird ein Höchstmaß an Wärmeaufnahme erreicht und das in kürzester Zeit. Hinzu kommen Materialien, die als gute Wärmeleiter fungieren und somit zur optimalen Nutzung der Sonnenenergie beitragen.
  • Mit rasanter Anlaufzeit stellen die Solarabsorber unmittelbar nach dem Aufbau warmes Wasser bereit. Aufgrund der schwarzen Kollektoren wird unmittelbar nach Auftreffen der Sonnenstrahlen Energie aufgenommen und wiederum Wärme hergestellt.

 

Trotzdem benötigt das Panel etwas Zeit, um sich aufzuwärmen. Doch dafür sind im Regelfall nicht mehr als 15 Minuten einzuplanen.

 

Eine weitere nennenswerte positive Eigenschaft ist die Umweltfreundlichkeit einer Solar Poolheizung. Ähnlich einer Photovoltaikanlage produziert auch sie vollkommen saubere Energie und leistet auf diese Weise ihren Beitrag zum Klimaschutz. Denn wichtige Ressourcen, zum Beispiel Öl, Strom und Gas bleiben derart unberührt.

Vorher kurz durchdacht ist es auch möglich Solarabsorber mit wenig nutzbarer Fläche aufzustellen. So können diese entweder auf einem Dach oder gar liegend beziehungsweise stehend im Garten installiert werden.

Im Allgemeinen werden solare Poolheizungen als sehr verlässlich eingestuft, denn völlig unkontrolliertes Erwärmen ist hierbei undenkbar. Hitzestaus, welche das gesamte System Schäden zufügen könnten, sind ausgeschlossen.

Verhältnismäßig kleine Investitions- und Folgekosten verkörpern einen weiteren Pluspunkt für eine Solar Poolheizung.

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Dennoch sei gesagt, es verhält sich wie mit unzähligen Investitionen der Nachhaltigkeit. Man muss einige Jahre Geduld haben, bis sie sich rentiert. Ohne Zweifel werden die Stromersparnisse nicht schon innerhalb des ersten Jahres ausgeglichen. Realistisch ist ein Zeitraum von ca. drei bis fünf Jahren, in dem die Ersparnisse eine Höhe erreichen, die die Waage wieder in Balance bringen könnte.

Regelmäßig zu zahlende Betriebskosten mit denen vor dem Kauf zu kalkulieren ist, sind lediglich niedrige Kosten für Strom (um die Pumpe in Betrieb zu nehmen) und von Zeit zu Zeit ein Filterwechsel.

Sonst obliegt es vor allem einer Solar Poolheizung – vorausgesetzt die Sonne spielt mit – merkliche Ersparnisse hinsichtlich der Energiekosten.

 

Nachteile einer Solar Poolheizung

Der unumstritten markanteste Nachteil ist eben die Sonne. Man kann keinen Einfluss darauf nehmen, ob und wann sie scheint. Ist der Himmel mit Wolken vollgehangen geht das gleichsam mit dem Verlust des Wärmeeffekts einher. Im Gegensatz zu Photovoltaikanlagen, benötigen Sonnenkollektoren stets unmittelbare Sonneneinwirkung.

Möchte man sich von tristen und bedeckten Tagen keinen Strich durch die Rechnung machen lassen, sollte man letztlich über eine alternative Poolheizung nachdenken. An diesem Punkt sind beispielsweise elektrische Poolheizungen durchaus ratsam. Da Gasthermen in den Sommermonaten zu gebrauchen für die Temperaturen innerhalb der Wohnräume doch eher kontraproduktiv ist.

Ein großer Pool muss zwangsläufig mit einer großen verfügbaren Fläche für die Kollektoren einhergehen. Deshalb muss immer darüber nachgedacht werden, ob die Investition auch wirklich rentabel ist.